Neujahrstreffen 2016


 

Fotopionieren auf der Spur

Neujahrstreffen 8.-10.Januar 2016


 

Wenn junge Menschen bereits vor einem Museum fasziniert innehalten, dann hat das einen besonderen Grund. Dieser Grund liegt in der Fassade des Museums für Fotografie in Görlitz. Das charmant gestaltete Haus auf der Löbauer Straße 8 zeigt drei der Fotopioniere, welche die herausragende Görlitzer Historie der Fotografie prägten.

Im Rahmen eines der zahlreichen Wochenendseminare des Vereins Wissensvermittlung in der Denkmalpflege e.V. (WvD) wurde diesmal die Fotografie zum vorrangigen Thema.

Das Museum für Fotografie lieferte dazu geschichtliche und technische Einblicke in verschiedene Aufnahme- und Projektionsmedien, von der Camera Obscura bis hin zu den modernen digitalen Darstellungsmöglichkeiten.


Teilnehmer am Wochenendseminar „Fotopionieren auf der Spur“ vom Verein Wissensvermittlung in der Denkmalpflege vor einer Reprokamera.

Teilnehmer am Wochenendseminar „Fotopionieren auf der Spur“ vom Verein Wissensvermittlung in der Denkmalpflege vor einer Reprokamera.

Ins Staunen versetzten uns nicht nur die beeindruckenden Ausmaße der Reprokamera der Firma E. Herbst und Firl aus dem Jahr 1903, sondern auch die Vielfalt der Ausstellungsstücke, welche uns Herr Brettschneider erläuterte. Das 2000 eröffnete Museum gab uns einen Eindruck von der Arbeitsweise in einer Dunkelkamera und stellte uns sogleich vor eine praktische Herausforderung: dem Nachbau einer Schiebekastenkamera „Daguerreotypie-Kamera “ aus dem Jahr 1837 von Giroux, der ersten in Serie gefertigten Fotokamera der Welt!

Unter Fachanleitung des Holzrestaurators und Vorsitzenden des WvD, Frieder Eifler, wurde ein Holzmodell der Kamera gefertigt.


Nachbau einer historischen Kamera als Holzmodell

 

Unter dem Giebel des Scharfrichterhauses, gelegen am einzigen verbliebenen Stadttor von Görlitz, kümmerten sich interessierte Teilnehmer engagiert um die maßgetreue Fertigung. Das Resultat können Sie bei Ihrem nächsten Besuch im Museum für Fotografie vielleicht schon entdecken.

Die traditionsreiche Görlitzer Geschichte konnte man auch bei einer Stadtführung von Martin Kollna erleben, wo zudem Hintergründe der historischen Stadtentwicklung erläutert wurden.

Außerdem gab der Verein einen Jahresausblick auf das angebrochene Jahr und informierte über die geplanten Aktionen. Bei Interesse sind diese auf unserer Homepage www.denkmal-wissen.de einsehbar.

Der Verein Wissensvermittlung in der Denkmalpflege will dieses Wissen bewahren, fördern und ein Bewusstsein schaffen, um unser Kulturgut gebührend wertzuschätzen.

Besonderer Dank gilt der Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Görlitz.(www.denkmalschutz.de/aktionen/jugendbauhuetten.html)

Ziel des Vereins Wissensvermittlung in der Denkmalpflege e.V. ist es, Interessierten eine Kontaktplattform zu bieten, um sich auszutauschen, sich weiterbilden zu können und Hand in Hand zu arbeiten. So soll auch der Gedanke der Jugendbauhütten und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) weitergetragen und gefördert werden.

(10. Januar 2016 Lisa Hallex)

 

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